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47. Auktion Historischer Wertpapiere und Finanzdokumente
5. Mai 2001, 14:00 Uhr in Düsseldorf, Renaissance Hotel
Besichtigung der Lose ab 11:00 Uhr
Sonderteil:
Versteigerung der Aktiensammlung
Belgien,
von Jakob Schmitz
dokumentiert und abgebildet in dem 1994 vom Verlag Wirtschaft
Finanzen und herausgegebenen Buch:
"Aufbruch auf Aktien"
Zum Aufruf gelangt der gesamte Inhalt dieses Werkes, hier nun einige
Beispiele aus Belgien, die genaue Aufstellung mit Ausrufpreis, Erhaltungs-
und Größenangaben der einzelnen Exponate finden Sie im Katalog
zum Download und im Losverzeichnis.
bei Komplettabnahme: Tax DM 880.000 / Ausruf DM 355.000
Taxen/Ausrufe nach Ländern; Taxen / Ausrufe nach Einzelstücken
hier.
Erläuterungen zum Ablauf der Auktion Description
of the proceedings of the auction
Währungsrechner
hier / Currency
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Aus Belgien, z.B.
HORTUS SOCIETE COOPERATIVE CIE HORTICOLE DE GENVAL ET EXTENSION
HORTUS SOCIETE COOPERATIVE CIE HORTICOLE DE GENVAL ET EXTENSION
Namensanteil über bFr. 25 Nr. 1718; 14 Dezember 1901; Entwurf: Paul
Cauchie (1875-1952), gestochen von F. Dricot et C., Druck: Imp. J.E. Goossens,
Bruxelles.
Die "Hortus" - ein Druckgraphisches Meisterwerk des Art Nouveau
Scripophile Ästhetik aus der Blütezeit des belgischen
Jugendstils verkörpert das Aktienzertifikat der Hortus S.C., das der
Künstler Paul Cauchie 1901 als Sechsundzwanzigjähriger gestaltete
und eigenhändig signierte.
Das großformatige Stück, in der kleine Stückelung von 25 belgischen
Francs quali eine Frühform der "Volksaktie" wallonischer Provenienz,
verbriefte einst einen Anteil an der Hortus, die in Genval, einer Kleinstadt
unweit von Brüssel, Gewächshäuser für Nutz- und Zierpflanzen
herstellte und vertrieb. Die Gesellschaft wurde 1907 liquidiert.
Paul Cauchie ist ein über sein Heimatland hinaus bekannt gewordener Maler
und Architekt, dessen bekanntestes Werk sein 1905 in der Frankenlaan in Brüssel
erbautes Haus ist.
Als privates Museum seiner Familie beherbergt es heute seine Werke. Erst Ende
der achtziger Jahre wurden Wertpapiersammler auf den Künstler aufmerksam,
als die Hortus-Aktie in einer belgischen Auktion einen Spitzenpreis erzielte.
Paul Cauchie hat noch eine zweite Aktie gestaltet: die der Compagnie Fermiere
des Eaux Minerales de Genval von 1897.
Los Nr. 517; Ausruf: DM 27.000,-; Zuschlag DM 27.000,-
BANQUE D' OUTREMER
BANQUE D' OUTREMER
Action de Capital sans Designation de Valeur; 3. Mai 1919;
Eine Aktie, aber auch ein Kunstwerk. Im Stile des Brüsseler Symbolismus
zeigt der 1919 von dem Maler Constant Montald (1862-1944) gestalteter
und signierter Anteilschein ein der Antike entlehntes Motiv: Gott Hermes ermutigt
mit einladender Gebärde zur fahrt auf die Meere. Die Schätze, die
das Füllhorn bereit hält, winken als Lohn.
Die Gesellschaft wurde am 7. Januar 1899 gegründet. Zweck: Bankgeschäfte
aller Art, besonders überseeische Beteiligungen. Das Grundkapital betrug
bFr. 32,0 Mio., gezeichnet von einem Konsortium von 40 Gründern, darunter
auch die Deutsche Bank, Sal. Oppenheim jun. & Cie., Societe Generale,
Bank de Paris et des Pays-Bas, Baron Leon Lambert etc. Nach anfänglichen
Verlusten arbeitete die Ges. in den Folgejahren äußerst gewinnbringend,
beteiligte sich an Gründungen und pflegte Beteiligungen diverser Art.
1928 ging die Banque d'Outremer in die Societe Generale auf. Constant Montald
gestaltete noch ein weiteres Aktienzertifikat: Das des größten
belgischen Kaufhausunternehmens, der L'Innovation S.A. Schmitz:" Wenn
von Kunst auf Aktien die Rede ist, stehen beide Exponate international in
vorderster Reihe".
Los Nr. 452; Ausruf: DM 5.800,- ; Zuschlag DM 5.800,-
GRAND MAGASINS A L'INNOVATION SOCIETE ANONYME
GRAND MAGASINS A L'INNOVATION SOCIETE ANONYME
Aktie über bFr 500; Nr. 64153; Belgien, Brüssel, 15. September.
1928;
Gegründet wurde der Konzern 1919. Die Grand Magasins L` Innovation ist
auch heute noch die größte Kaufhausgruppe in Belgiens. Der von
dem Symbolisten Constant Montald entworfene und in der Druckplatte
signierte Anteilschein gehört zu den künstlerisch wertvollsten in
Belgien. Somit kann man zurecht bei diesem Zertifikat von Kunst auf Aktien
sprechen.
Los Nr. 526; Ausruf: DM 900,- ; Zuschlag DM 900,-
SOCIETE ANONYME JOHN COCKERILL A SERAING 6 A LIEGE
SOCIETE ANONYME JOHN COCKERILL A SERAING 6 A LIEGE
Gründer-Aktie über bFr. 1.000 # 11419; Liege, 18. April 1846.
Originalunterschrift als Direktor: Konrad Gustav Pastor (1796 - 1890) bedeutender
Industrieller und langjähriger Leiter der Cockerill - Werke in Seraing
bei Lüttich.
Zu den bedeutendsten Unternehmerfamilien aus dem deutsch-belgisch-niederländischen
Grenzraum zählt auch die der Pastor. Konrad Gustav Pastor, geboren in
Burtscheid bei Aachen, erhielt in Deutschland seine erste technische Ausbildung,
und wurde 1813 Mitarbeiter von John Cockerill, der ebenso wie sein Bruder
Charles James Cockerill im selben Jahr eine Cousine von Konrad Gustav Pastor
geheiratet hat. Zunächst in Verviers, später in Seraing tätig,
war der "Belgische Pastor" dort von 1829 bis 1865 Generaldirektor
der Cockerill'schen Werke und von 1842 bis 1869 Präsident des Verwaltungsrates.
Seine Söhne Georg Octave und vor allem Gustav Leon Pastor (1832 - 1922),
beides Hütteningenieure, haben in der Frühgeschichte der Rheinischen
Stahlwerke, deren erstes Werk ab 1871 in Meiderich entstand, eine wesentliche
Rolle gespielt.
John Cockerill (1790-1840) wurde gerade 50 Jahre alt, als er
starb. Zurück ließ er das von ihm geschaffene, größte
Industrieunternehmen Kontinentaleuropas in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts. Nach Seinem Tod wurde das 1816 gegründete Unternehmen,
das in einer Krise steckte, rekonstruiert und 1843 in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt.
Das Werk des Engländers Cockerill aber ging als Urzelle der Industriealisierung
auf dem europäischen Kontinent in die internationale Wirtschaftsgeschichte
ein. Im Zuge der tiefen Krise der belgischen Stahlindustrie nach dem 2. Weltkrieg
vereinigte Cockerill sich 1955 zunächst mit Ougree-Marilhaye und Ferblatil
zur "S.a. Cockerill-Ougree" und nach 1966 mit La Providence (gegründet
1838). 1970 kam die N.V. Metallurgique d'Esperance-Longdoz (gegründet
1836) hinzu. Zuletzt fusionierte das neu entstandene Unternehmen mit La Sambre
zum Großkonzern Cockerill-Sambre und gehört heute zur Unsinor-Gruppe.
Los Nr. 393; Ausruf: DM 3.500,-
STADT LENNNE
STADT LENNNE
Anleihe über Gulden 50; 20. November 1577;
Schmucklos, aber schon im Buchdruck auf Büttenpapier, die älteste
bekannte Stadtanleihe Belgiens, begeben von der Stadt Lenne in Brabant.
Los Nr. 372; Ausruf: DM 3.500,- ; Zuschlag DM 3.800,-
SOCIETE NATIONALE DES CHEMINS DE FER VICINAUX
SOCIETE NATIONALE DES CHEMINS DE FER VICINAUX
3% Anleihe über bFr 500; Brüssel, 6. Juli 1885.
Zum Betrieb von Kleinbahnen hatte der belgische Staat 1884 die Societe Nationale
des Chemins de Fer Vicinaux gegründet, in der alle belgischen Kleinbahnen
vereinigt waren. Ein sehr frühes Wertpapier dieser Gesellschaft ist diese
Obligation, die durch königlichen Beschluß im Jahre 1885 genehmigt
wurde.
Los Nr. 373; Ausruf: DM 80,- ; Zuschlag DM 80,-
KEISERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE
KEISERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE
Anteil Nr. 4 über 250 Gulden Wissel gelt; Antwerpen, 1723.
Die älteste und bedeutendste Aktiengesellschaft aus der Zeit der Habsburger
Monarchie ist die Keiserlijke en Koninklijke Compagnie von 1723.
Der Kaufmann Pietro Proli, dem der abgebildete Gründer-Anteilschein mit
dem in Kupfer gestochenen Wappen des Unternehmens gehörte, und der ihn
auch als Direktor original unterschrieben hat, war einer der Hauptinitiatoren
dieser Gesellschaft.
Los Nr. 375; Ausruf: DM 1.200,- ; Zuschlag DM 1.300,-
KEISERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE
KEISERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE
Optionsschein auf sechs Actien über 600 Pfund vlams wissel gelt Nr. 56;
1. September 1730; Druck auf Bütten, Kupferstich mit Wappen der Gesellschaft.
Der älteste gedruckte Optionsschein der Finanzgeschichte!
Los Nr. 378; Ausruf: DM 1.100,- ; Zuschlag DM 1.700,-
COMMERCIE D' ASIE & AFRIQUE &C. (TRIESTINISCHE COMPAGNIE)
COMMERCIE D' ASIE & AFRIQUE &C. (TRIESTINISCHE COMPAGNIE)
Aktie über 1000 florin d' Allemagne. Antwerpen, 1. Oktober 1781;
Originalunterschriften Le Conde Charles de Proli und Guilleaume Bolts.
Mit dem Kollaps der Triestinischen Compagnie ging 1785 die Epoche der großen
Fernhandelsgesellschaften zu Ende. Die Gründeraktie der Gesellschaft
erinnert an ihren hoffnungsvollen Anfang. Kaiserin Maria Theresia erteilte
dem Kaufmann William Bolts am 7. Juni 1775 das Oktroy, von Triest aus direkt
Handel mit Ostindien und China zu betreiben. Fürst Sterhemberg, Vertreter
der Habsburger in Brüssel, brachte Bolts mit dem vermögendem Antwerpener
Finanzier Charles de Proli zusammen. Mißmanagement führte 1785
bei einem Verlust von vier Millionen Gulden zum Ende der Gesellschaft.
Los Nr. 379; Ausruf: DM 850,- ; Zuschlag 850,-
COMPAGNIE IMPERIALE & ROYALE OCTROYEE D'ASSURANCE DE COMMERCE & D'ESCOMPTE
COMPAGNIE IMPERIALE & ROYALE OCTROYEE D'ASSURANCE DE
COMMERCE & D'ESCOMPTE (DISKONTO-BANK, TRIEST)
Aktie über Florin 1000 , eingezahlt in vier Tranchen zu je Florin 250
courants de Vienne; Trieste, 1. Mai 1783;
Bei ihren hochfliegenden Plänen war die stolze Habsburger Monarchie sehr
oft auf das Geld der reichen Antwerpener Bankiers und Großkaufleute
angewiesen, die damals zu den österreichischen Niederlanden gehörten.
Zu den Finanziers gehörte auch das berühmte Bankhaus von Ertborn
& Fils, das die Aktie Nr. 35 zeichnete.
Los Nr. 380; Ausruf: DM 3.800,-
COMPAGNIE IMPERIALE & OCTROY D' ASSURANCE ETABLIE A ANVERS
COMPAGNIE IMPERIALE & OCTROY D' ASSURANCE ETABLIE A ANVERS
Anteil Nr. 1042 über Florin 1.000; Antwerpen, 14. Januar 1756; Druck
auf Bütten, Kupferstichvignette mit Wappen der esellschaft, papiergedecktes
Siegel.
Eine der ersten Versicherungsaktien Belgiens: Der Gründer-Anteilschein
der Compagnie d'Assurance etablie a Anvers aus dem Jahre 1756, die nach englischem
Vorbild als Seeversicherungsgesellschaft gegründet wurde.
Los Nr. 381; Ausruf: DM 3.200,-
PECHE DE BALEINES ( WALFANGESELLSCHAFT VON OSTENDE)
PECHE DE BALEINES ( WALFANGESELLSCHAFT VON OSTENDE)
Anteilschein Nr. 279 über Florin 250; Brüssel, 31. Januar 1728;
Originalunterschrift Jean Baptiste Jozef de Fraula.
Der riesige Wal in der prächtigen Kupferstichvignette brachte nicht den
erwarteten Gewinn ein: Der hier angebotene Anteilschein der Walfanggesellschat
von Ostende aus der Kapitalerhöhung vom Dezember 1727 ist versehen mit
den Originalunterschriften der Direktoren, darunter Jan-Baptiste Jozef de
Fraula, dem Kopf des Unternehmens. Bereits im Oktober 1730 notierte die Gesellschaft
gerade noch drei bis vier Prozent ihres ursprünglichen Wertes.
Los Nr. 382; Ausruf: DM 1.600,- ; Zuschlag DM 1.600,-
SOCIETE D' ASSURANCE MARITIMES ETABLIE A' BRUGES
SOCIETE D' ASSURANCE MARITIMES ETABLIE A' BRUGES
Aktie über Florin 1.000 (eingezahlt Fl 10) Nr. 459; Brügge, 1. Juni
1782; Druck auf Bütten.
Schon immer suchten sich die ersten Kolonialgesellschaften, die mit großen
Flotten den Handel nach Ostindien und Westindien (sprich: Amerika) betrieben,
gegen die unbekannten Risiken auf ferner See zu schützen. So entstanden
die ersten Seeversicherungsgesellschaften. Als 1778 der Seekrieg zwischen
England und Holland entbrannte, wurden die neutralen österreichischen
Niederlande, das heutige Belgien, zum Mittelpunkt des Handels mit Kolonialprodukten.
Bekannte belgische Reeder und Kaufleute waren es auch, die die Errichtung
dieser Gesellschaft in Brügge ins Leben riefen, u.a. G. de Brouwere und
F. Serweytens, die diese Aktie als Direktoren im Original signierten.
Los Nr. 384; Ausruf: DM 900,-
SOCIETE ANONYME CHARBONNAGES REUNIS DU MIDI DU BOIS DE BOUSSU ET DE SAINTE-CROIX-SAINTE-CLAIRE

SOCIETE ANONYME CHARBONNAGES REUNIS DU MIDI DU BOIS DE BOUSSU ET DE SAINTE-CROIX-SAINTE-CLAIRE
Aktie über 1.000 bFr. Nr. 433; Dour, 30. November 1837;
Als 1830 aus den südlichen Niederlanden das Königreich Belgien wurde,
belebte sich die Wirtschaft. Eine Ursache dafür war der Kohlereichtum
des Landes.
Zwei Kohlebergwerke gehörten zu den ersten Aktiengesellschaften des jungen
Staatsgebildes, so auch die S.a. Charbonnages rheunis du midi du bois de Boussu
et de Sainte-Croix Sainte-Claire von 1837.
Los Nr. 385; Ausruf: DM 350,- ; Zuschlag DM 350,-
SOCIETE GENERALE DE BELGIQUE S.A.
SOCIETE GENERALE DE BELGIQUE S.A.
Part de Reserve Nr. 210102 über bFr. 1.250; Brüssel, 28. Februar
1928;
Bis heute geht in Belgien nichts ohne die "ehrwürdige alte Dame",
die Societe Generale de Belgique, in deren Hand sich noch immer rund die Hälfte
aller belgischen Unternehmen befindet und deren Portefeuille an Eisenbahnaktien
stets größer war als das der Kohlebergwerke (die Vignette mit Abbildung
einer Historischen Lokomotive auf dem Anteilschein weist darauf hin).
Walter Meynen schreibt in seinem Buch über das belgische Bankwesen, Berlin,
1911: "Den Platz, den Belgien in der Industrie an der Seite der mächtigsten
Industriestaaten einnimmt, verdankt es hauptsächlich zwei Instituten:
der Societe General de Belgique und der Societe John Cockerill"
Los Nr. 398; Ausruf: DM 550,- ; Zuschlag DM 720,-
S.A. HAUTS FORNEAUX ET LAMINOIRS DE MONTIGNY SUR SAMBRE
S.A. HAUTS FORNEAUX ET LAMINOIRS DE MONTIGNY SUR SAMBRE
Gründeraktie über bFr. 500; Brüssel, 1. Mai 1853; Große
Vignette (gestochen und signiert W.Brouwn) mit Abbildung des Hüttenwerkes
und im Vordergrund frühe Werkseisenbahn.
Los Nr. 395; Ausruf: DM 220,-
S.A. POUR LA FILATURE DU LIN A LA MECANIQUE
S.A. POUR LA FILATURE DU LIN A LA MECANIQUE
Aktie über bFr. 1.000 Nr. 1565; Malines, 5. März 1838.
Schon vor 1800 wurde die Leinwandfabrikation in Flandern rege betrieben. Die
Bauern weben fast während des ganzen Winters, und zwar auf eigene Rechnung,
und bringen die Produkte auf die Märkte in den Städten, von wo aus
sie ihren Weg in andere Länder nehmen.
1810 beschäftigte Bauwens, der größte Textilfabrikant Belgiens,
in seiner Spinnerei in Gent 10.000 Arbeiter. Nach der Unabhängigkeit
Belgiens von den Niederlanden im Jahre 1830 bilden sich die ersten Aktiengesellschaften,
die sich der Leinwandfabrikation zuwenden. Zu den ersten Unternehmungen dieser
Art gehört auch die S.A pour la filature du Lin a la Mecanique etablie
a Malines.
Los Nr. 416; Ausruf: DM 300,- ; Zuschlag DM 300,-
SOCIÉTÉ ANONYME COMPTOIRE RYCKAERT
SOCIÉTÉ ANONYME COMPTOIRE RYCKAERT
Inhaberaktie über BF 500,-; Nr 317; Brüssel; 30. Juli 1900; Farbe:
blau, marine, beige; Maße:37,0X30,1; - Gründerstück!
Es wurden 1.200 Aktien zu je BF 500 begeben. Am 10. März 1921 änderte
die Bank- und Börsenmakler-Gesellschaft ihre Firmierung in "Comptoir
de la Chronique de la Bourse".
Die Aktiengestaltung im Historismus stammt von Emile Reenders, in der Druckplatte
signiert. Mercator blickt, auf seinen Waren sitzend, sorgenvoll auf das Meer,
wohl in Erwartung eines Schiffes, während seine Begleiterin bereits aus
dem Füllhorn Geld verliert. Originalunterschriften des Vorstandes. EF
(11678)
Los Nr. 460; Ausruf: DM 900,- ; Zuschlag DM
900,-
Sollten Sie Fragen haben, beantworten wir
Ihnen diese auch gerne am Telefon, rufen Sie an.
Auktions- und Handelshaus Reinhild Tschöpe
gegründet 1978
Historische Wertpapiere und Finanzdokumente
Bruchweg 8, D - 41564 Kaarst
Telefon (49) 02131/602756 + 604814 - Telefax
(49) 02131/667949 - Mobil: 0171/2068386
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