Auktionshaus Tschöpe
Historische Wertpapiere und Finanzdokumente
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Die Auktion war sehr erfolgreich. Vielen Dank für die rege Beteiligung.
Der Nachverkauf läuft bis zum 4. Dezember.

Artikel zur Auktion in
Die Welt-online: "Historische Morse-Aktie erzielt Rekordpreis"


46. Auktion Historischer Wertpapiere und Finanzdokumente
Termin: 4. November 2000, in Düsseldorf, Renaissance Hotel

Zum Aufruf gelangten rund 550 Exponate feinster Provenienz, teils seit vielen Jahren als Einzelstücke bekannt;
aus verschiedensten Branchen, national und international sortiert, u.a.

(für große Abbildungen bitte auf die Bilder klicken)

Amerikanische und internationale Autographenaktien z.B.

Amerikanische Gründerväter der Telekommunikation

Amerikanische Eisenbahnpromotoren

Industrieautographenaktien USA und international

Kunst und Commerz

Kleine Vorschau aus dem Gesamtangebot, eingeteilt nach Branchen


Amerikanische Gründerväter der Telekommunikation

 

New Orleans & Ohio Telegraph Lessees
Certificate über 40 Shares, Louisville,
1. Juli 1856; eingetragen auf und rückseitig original unterschrieben von Samuel F. B. Morse (1791 - 1872)

New Orleans & Ohio Telegraph Lessees Portrait Samuel F.B.Morse Unterschrift Samuel F.B. Morse Unterschrift Morse

Samuel F.B. Morse war ein Universalgenie, einer der großen Amerikaner des 19. Jahrhunderts. Sein Biograph nannte ihn den "amerikanischen Leonardo".
Mit dem Morse-Code erfand er die Telegraphie, schon in früher Jugend ließ er sich eine Feuerlöschpumpe patentieren und konstruierte eine Marmorschneidemaschine. Aber er war auch ein berühmter Künstler: Professor Morses Bilder sind heute der Stolz der amerikanischen Museen, er gründete die "National Academy of Design" und das "Journal of Commerce".
Später war er Mitinitiator des ersten Atlantik-Kabels. Die europäischen Regierungen überschütteten ihn mit Orden und Ehrenzeichen. Kaiser Napoleon III. gab ihm zu Ehren in Paris einen glanzvollen Empfang. Durch seine Patente wurde er ein sehr reicher Mann. Und was ganz ungewöhnlich ist: Seine Landsleute ehrten ihn bereits zu Lebzeiten mit einer Bronzestatue im New Yorker Central Park, wo er noch heute - mit patriarchalisch wallendem Bart- die hervorstechendsten Eigenschaften des Amerikaners symbolisiert: Kreativität und Initiative.

Absolute Rarität
, bisher wurden vor 10 Jahren in den USA und in Deutschland je ein Exemplar auf Auktionen angeboten, bereits vor 18 Jahren kamen ca. 5-7 Exemplare in den Markt, die heute alle in Sammlungen liegen.

Taxpreis: US$ 45.000 bis US$ 75.000, Ausruf: DM 100.000,- , Zuschlag DM 110.000,-


Marconi Wireless Telegraph Company Certificate
über Shs.5 # 049171; 19. August 1919;
eingetragen auf und rückseitig original unterschrieben von Guglielmo Marconi, italienischer Physiker und Ingenieur (1874-1937)

Marconi Wireless Telegraph Company Certificate Bild Marconi Unterschrift Marconi

Guglielmo Marconi unternahm im Alter von 20 Jahren die ersten Funkversuche im elterlichen Landhaus bei Bologna mit dem Ziel, unter Hilfe elektromagnetischer Wellen Morsezeichen durch den Äther zu schicken.
Er reiste im Februar 1896 nach England. Verwandte der irischen Mutter halfen bei der ersten Patentanmeldung und knüpften Kontakte zu William H. Preece, dem Chefingenieur des englischen Telegraphenwesens. 1897 gründete Marconi die "Wireless Telegraph Company", die sich unter seiner Führung zu einem Weltunternehmen entwickelte. In rasch aufeinanderfolgenden Tests schaffte er es 1899, den Ärmelkanal und 1901 den Atlantik mittels drahtloser Telegraphie zu überwinden..
Dem durch Marconi ermöglichten Seefunk gelang erst durch den Untergang der Titanic im April 1912 der internationale Durchbruch, weil jetzt aller Welt bewußt wurde, daß hier 1.500 Menschenleben hätten gerettet werden können. 1909 bekam Marconi den Nobelpreis für Physik, zusammen mit K.F. Braun. Im Jahr 1919 wurde die "Marconi Wireless Telegraph Company of America" von der General Electric übernommen unter Umfirmierung in "Radio Corporation of America (RCA)

Rarität, Seit 20 Jahren sind ca. 7-10 Exemplare mit Marconi-Signatur bekannt.

Taxpreis US$ 8.500 - US$ 14.000, Ausruf: DM 18.000,-, Zuschlag DM 25.000,-

Zusätzlich kommt ein Certificate der englischen Marconi's Wireless Telegraph Company Limited über 5 Shs. # 27245,
ausgegeben am 19. November 1912 zum Aufruf. Als President unterschrieb im Original der Bruder Guglielmo Marconi's Alfonso Marconi.



Thomas A. Edison Incorporated
Certificate über Shs. 131 zu je $ 100; # 48; 28. November 1924; eingetragen auf Thomas Alva Edison Originalunterschriften: 2 x Thomas Alva Edison, (1847 - 1931) Erfinder und Ingenieur als President (lochentwertet) sowie auf rückseitigem Übertragungsvermerk in bester Qualität (unentwertet, 27. Oktober 1930). Desgleichen H.J. Miller als Treasurer sowie rückseitig 2x .

Thomas A. Edison Incorporated Portrait Thoams A. Edison Unterschrift Edison

Edison ging in die Geschichte ein als absolute Größe in der Kombination Erfindung und Vermarktung der geschaffenen Produkte. Zu nennen sind hier die Glühbirne und der Phonograph, der Bau des 1. Elektrizitätswerkes der Welt in New York, die Laufbildkamera und der Kinofilm. Als technischer Autodidakt entwickelte er über 2000 Geräte und Verfahren bis zur Patentreife und besaß mehr als 1.000 angemeldete Patente. Seine Entdeckungen bereiteten auch die Erfindung des Radios vor. Edison antwortete gern, nach seinem Erfolgsrezept befragt, mit den Worten: "Ambition, Imagination and 17 hours work a day".
Bereits neunjährig begann er mit naturwissenschaftlichen Experimenten. Schon mit 22 Jahren meldete der ehemalige Zeitungsjunge sein erstes Patent an, ein elektrisches Aufnahmegerät. Wenig später wurde der erste von Edison konstruierte Stock-Ticker an der New Yorker Börse eingeführt. Zur Finanzierung seiner Projekte gründete T.A. Edison mehrere, kleinkapitaliserte Aktiengesellschaften, die er später in diese, als Holding fungierende Gesellschaft übertrug und später in die "Edison General Electric Co." einbrachte. Diese fusionierte mit zwei außenstehenden Gesellschaften 1892 zum heute weltgrößten Elektrokonzern "General Electric".

Taxpreis: US$ 1.400 US$ 3.000 Ausruf DM 2800,- , Zuschlag DM 2.800,-


Desweiteren werden folgende Aktien mit der Originalunterschrift T.A. Edison aufgerufen: Edison Phonograph Works, Certificate über Shs vier, # 163, New Jersey, 13. July 1923, eingetragen auf und rückseitig original unterschrieben von Thomas Alva Edison, Wisconsin Cabinet and Panel Company, Certificate # 6 über Sh. 1 vom 3. Januar 1917, Originalsignatur T.A. Edison als President und Edison Storage Battery Company, Certificate # C6 vom 14. Februar 1919, Originalunterschrift Thomas a. Edison als President und ein Scheck der Edison Botanic Research Corp., West Orange, 22. Oktober 1928; Originalunterschrift Thomas A. Edison.


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Amerikanische Eisenbahnpromotoren


Vanderbiltsammlung (20 Aktien und Anleihen mit Originalunterschriften)
aus den Anfängen des Vanderbilt'schen Engagements im Eisenbahnbau- und Betrieb, u.a.

Die Drei Generationen Aktie (Vater, Sohn und Enkel), erstmals auf einer Auktion

Vater Commodore Cornelius Vanderbilt
 
Sohn William Henry Vanderbilt
 
Enkel Cornelius Vanderbilt II
(1794-1877)
 
(1821 - 1885)
 
( 1843 - 1899)
Commodore Vanderbilt
 
William Henry Vanderbilt
 
Cornelius Vanderbilt II
Unterschrift Commodore Vanderbilt
 
Unterschrift William Henry Vanderbilt
 
Unterschrift Cornelius Vanderbilt II

New York and Harlem Rail Road Comp.
Certificate über Shs 500 zu je $ 50; # 3285; 20. Mai 1868;
eingetragen auf und rückseitig am 30. Januar 1879 unterschrieben von Cornelius Commodore Vanderbilt, ebenfalls original unterschrieben von William Henry Vanderbilt (Sohn des Commodore) als President, rückseitig übertragen auf den Lieblingsenkel des Commodore, Cornelius Vanderbilt II und vorderseitig links quer hochlaufend von diesem original unterschrieben, die Unterschrift wurde strichentwertet.
Ein geschichtsträchtiges Dokument der Familie Vanderbilt.

New York and Harlem Rail Road Company Commodore Vanderbilt Unterschrift Commodore Vanderbilt

Nach seinem erfolgreichen Engagement als Kapitän und Eigner wandte sich Cornelius VanDerbilt im fortgeschrittenem Alter, die Zeichen der Zeit erkennend, dem Eisenbahnbau zu. Mit Beginn des Bürgerkrieges benötigte die Regierung der Nordstaaten dringend Transportschiffe und kaufte zu guten Preisen Handelsschiffe auf. Mit seinem Anfang 1860 geschätzten Vermögen von ca. 20 Millionen US$ stieg er über Börsenkäufe von Eisenbahnaktien in dieses Geschäft ein. Zu Beginn besaß er lediglich eine kleine Eisenbahn, die Staten Island Rail Road, die den Verkehr auf der Insel von der Schiffsanlegestelle Vanderbilt - Landing ausgehend, besorgte.
Mit einem geschickten Börsencoup machte VanDerbilt sich zum Hauptaktionär der New York and Harlem Rail Road und hielt mit dieser Bahn die strategisch wichtigste Linie in der Hand, da die New York and Harlem die Verträge zum Bau und Betrieb der New Yorker Bahnhöfe besaß. Hierauf baute der Commodore sein späteres Eisenbahnimperium, das sich bei seinem Tod 1877 von New York über Albany und Buffalo bis an die großen Seen erstreckte. Er hinterließ seinen Erben ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar.
Als ganz besondere Rarität sind einige, wenige Vorzugsaktien dieser Zeit erhalten geblieben, die der Commodore im 1863 kaufte und später auf seinen Lieblingsenkel Cornelius II übertrug. Seit mehr als 15 Jahren sind lediglich 5 bis 7 Exemplare mit dieser Unterschriftenkombination bekannt geworden, sämtliche in festen Sammlungen liegend. Erstmals wird nun ein Exemplar auf einer Auktion angeboten. Das Certificate weist einen kompletten, in der Mitte durchgehenden Bruch ohne Papierverlust oder Beeinträchtigung der Schriftzüge auf, die Unterschriften nicht betreffend. Dieser wurde rückseitig mit dokumentenechtem Tesa fixiert, sonst in gutem Zustand.

Taxpreis: US$ 40.000 - 70.000, Ausruf (den fixierten Bruch berücksichtigend) DM 63.000,-, Zuschlag DM 65.000,-


Außerdem kommen aus dieser Sammlung zum Aufruf: New York and Harlem Rail-Road Company, Preferred Stock of 1848 # 3761; New York, 1 Juli 1854 über 3.000 Shares zu je $ 50, eingetragen auf Cornelius VanDerbilt und original unterschrieben von William H. Vanderbilt als attorny. Wohl der früheste Beleg für die Aktivitäten von Commodore Vanderbilt im Eisenbahn-Business; zwei Certificate der Staten Island Rail Road Company, einmal von 1864, signiert von Jacob Hand Vanderbilt (Bruder des Commodore) als President und zweitens von 1864, signiert von William Henry Vanderbilt als President sowie Certificate mit Signaturen der Hudson River Railroad Company, der New York Central und Hudson River Rail Road Company, der The Jackson Lansing and Saginaw Rail Road Company, der Canada Southern Bridge Company u.a.m.



Weiterhin werden u.a folgende Eisenbahn-Aktien mit Originalunterschriften angeboten:

Cincinnati, Indianapolis, St. Louis & Chicago
Certificate # A698 und # A631 über Shs. 100, Cincinnati, Ohio, 1. July 1887, eingetragen auf und rückseitig auf aufgeklebtem Stub original unterschrieben von Leland Stanford Leland Stanford (1824-1893) und Collis Potter Huntington (1821 - 1900)

Cincinnati Indianapolis Leland Stanford Unterschrift Stanford

Vignette Cincinnati Indianapolis Collis Potter Huntington Unterschrift Huntington

Eine äußerst seltene Dokumentation weiterer gemeinsamer Aktivitäten zweier Hauptpromotoren der Central-Pacific, die als "Kalifornisches Quartett" in die Geschichte des Eisenbahnbaus eingegangenen sind: Collis P. Huntington , Leland Stanford , Ch. Crocker und Mark Hopkins.
Leland Stanford, Rechtsanwalt, 1861 als Gouverneur von Kalifornien gewählt, Eisenbahnpromotor und Senator der Vereinigten Staaten, Finanzier und Philantrop hatte den notwendigen politischen Einfluß gehabt, um der "Central Pacific" umfangreiche Landschenkungen zukommen zu lassen. Stanford blieb nach der Fertigstellung der Ost-West-Verbindung Präsident der "Central Pacific" und kontrollierte später mit der "Southern Pacific" auch die wichtigste Bahnverbindung im Süden der USA. Er finanzierte mit seinem Vermögen die "Stanford University", die noch heute eine der besten Hochschulen Amerikas ist. Seine Originalsignatur auf Eisenbahnaktien Raritäten, abgesehen von den Teilblanketten der Bodie Bluff Cons. Sind in mehr als 20 Jahren ca. 5-7 Signaturen auf Eisenbahnzertifkaten bekannt geworden.
Collis Potter Huntington begann seine große Karriere als Hausierer und später in Sacramento eine Gemischwarenhandel. Mit seinem Engagement beim Bau der Central Pacific avancierte er zum Eisenahnpromotor. Huntington war mit einer Hinterlassenschaft von $ 75,0 Mio. der Reichste des Quartetts und rühmte sich später einmal, er könne mit seiner eigenen Eisenbahn von San Francisco bis nach New York fahren.
Abgebildet sind diese beiden Aktien im Buch von Prof. Dr. Udo Hielscher "Historische Amerikanische Aktien" auf Seite 49, 43 u. 44

2 Stücke! Taxpreis $8.000-14.000, Ausruf zusammen: DM 18.500,-, Zuschlag DM 18.500,-

 



Originalsignaturen auf Eisenbahnaktien von John D. Rockefeller, H.C. Frick, A.W. Mellon, Russel Sage, Jay Gould, Sidney Dillon, Oliver Ames und Piere S. Du Pont und anderen mehr runden dieses umfangreiche Angebot ab.

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Industrieautographenaktien USA und international

 

AMERICAN EXPRESS COMPANY
Certificate über Shs. 3 zu je $ 100,- # 614; New York, 10. März 1854; Farbe: weiß/schwarz; Maße: 17x27,5 cm.
Originalunterschriften von Henry Wells als Präsident (1805-1878),William George Fargo (1818-1881) und als Treasurer Alex Holland.
Sehr frühes Exemplar aus der ersten Kapitalerhöhung über 7.500 Shs., Personenzugvignette mit 5 Drähten, die Unterschriften sind sehr deutlich.

American Express Company Henry Wells Unterschrift Henry Wells Unterschrift Georgo Fargo

Die American Express Company ist die derzeit älteste börsennotierte Gesellschaft der USA. Sie wurde 1850 als Transportunternehmen 1850 gegründet durch Zusammenschluß von Well & Company mit zwei weiteren Postkutschengesellschaften zur AmExCo. 1. Präsident war Henry Wells, (1850-1868), dem William G.Fargo folgte von 1868-1881 Sein Name war vor allem durch seine Postkutschenlinien (Wells & Fargo) weltbekannt. Sein Bruder James C. Fargo, der nach dem Tod von William G. Präsident wurde, vollzog eine Umstrukturierung der Gesellschaft und den Einstieg in den Bereich der Finanzdienstleistungen. Die Einführung der Reiseschecks geht auf eine Idee von James C. Fargo zurück. Heute ist die AmExCo eine der größten Banken der USA. VF Sehr frühe Ausgabe mit hervorragender Unterschriftenqualität! Äusserst selten

Taxpreis US$ 2.500-4.000 Ausruf: DM 4.500,-, Zuschlag DM 4.500,-


Drei weitere Aktienemissionen Typ II, und Typ IV (Literatur Hielscher) Kapitalerhöhung 1863 Kapitalstock $ 6.000 und Kapitalstock 10.000 Vignette Hundekopf links sowie Kapitalstock 180.000 Vignette Hundekopf re.von 1877 werden ebenfalls aufgerufen.



STANDARD OIL COMPANY
Certificate über Shs. 429 zu je $ 100,- # 250; Cleveland, Ohio 14. Oktober 1879; eingetragen auf und zweimal original unterschrieben von John D. Rockefeller (1839-1937), vorderseitig als President und rückseitig unter der Übertragung auf den Standard Oil Trust am 6. April 1882.

Standard Oil Company John D. Rockefeller Unterschrift Rockefeller vorderseitig Unterschrift Rockefeller rückseitig

Henry M. Flagler (1830-1913), Mitgründer der Standard Oil und engster Vertrauter Rockefellers unterschrieb ebenfalls zweimal als Secretary und auf dem links angebrachten Stub. Die 1870 von den Rockefellers und weiteren Partnern gegründete Standard Oil Company entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zur bedeutendsten Ölfirma der Welt. John D. Rockefeller, wurde durch die Standard Oil zum bedeutendsten Wirtschaftsmagnaten und zum weltweit reichsten Mann seiner Zeit. Sein Name steht auch heute noch als Synonym für Reichtum und Macht. Heutige Nachfolgekonzerne der Standard Oil sind Exxon, Mobil, Chevron, BP, Amoco, Conoco, Arco und Marathonoil. Die doppelte Rockefeller Signatur auf den Zertifikaten der zweiten Kapitalerhöhung sind Raritäten.

Tax US$ 14.000 - 18.000 Ausruf: DM 28.000,-, Zuschlag DM 28.000,-



STANDARD OIL COMPANY
Certificate über Shs 6 # 203, Cleveland, Ohio, 29. April 1878; eingetragen auf und rückseitig originalunterschrieben von John D. Archbold (1848-1916) unter der Übertragung auf J.D. Rockefeller am 3. May 1878, vorderseitig original unterschrieben von John D. Rockefeller als President und H.M. Flagler als Secretary.

Standard Oil Company John D. Archbold Unterschrift Archbold John D. Rockefeller Unterschrift Rockefeller

John D. Archbold war neben den Rockefellers, Flagler und Rogers die dominierende Persönlichkeit in der Geschichte der Standard Oil. Nach dem Anti Trust Prozess 1911 legte Rockefeller sein Amt als Präsident von Standard Oil nieder und setzte Archbold als seinen Nachfolger ein. Certificate der Standard Oil of Ohio mit der Unterschrift J.D.Archbold gehören zu den ganz großen Raritäten der zweiten Kapitalerhöhung. In Europa erst einmal vor 10 Jahren angeboten.

Tax US$ 13.000 - 18.000 Ausruf: DM 28.000,-



Desweiteren kommen zum Aufruf:

Standard Oil Company of Ohio vom 29. April 1878 # 162 mit Originalunterschriften John D. Rockefeller und zweimal H.M. Flagler,
Standard Oil Trust Company
# 501 vom 10. Oktober 1882 mit Originalunterschriften J.D. Rockefeller und H.M. Flagler,
National Transit Company mit Originalsignatur H.H. Rogers (1840-1909), ein weiterer Magnat des Standard Oil Trusts, National Storage Company, ebenfalls mit H.H. Rogers Originalsignatur
sowie ein Certifikat der Oklahoma Oil Corporation mit der Originalsignatur des Oilmagnaten J. Paul Getty .


KEOKUK & HAMILTON BRIDGE CO
Proxy-Certificate vom 22. Mai 1877; Farbe: beige/schwarz; Maße: 17,5 X 21; ausgestellt auf William Lieghten und originalunterschrieben von Andrew Carnegie (1835 - 1919), amerik. Industrieller.
Der in Dunferline/Schottland geborene Carnegie wanderte 1848 in die USA aus und arbeitete sich mit eisernem Fleiß und später durch Auswertung fremder Erfindungen sowie durch umfangreiche Spekulationen vom Heizer und Telegraphisten bis zum Stahlkönig Amerikas hoch. Sein großer Konzern der Grundstoffindustrie ging 1901 an die United Steel Corp. über. Seit dieser Zeit widmete sich Carnegie nur noch der Verwaltung seines etwa 350 Mio.
TAX US$ 2.000 - 4.000 Ausruf: DM 4.500,-, Zuschlag DM 4.500,-


TUCKER CORPORATION

Common Stock Class "B" über Shs. 10.000 # 147; 15. April 1947. Originalunterschrift Preston Tucker und Preston Tucker jun. Rarität aus dem Automobilbau.
TAX US$ 2.000-4.000 Ausruf: 4.400,-


THE LINDE AIR PRODUCTS COMPANY
Certificate über Shs. 50 zu je $ 100; 19. Dezember 1911; Farbe: beige/hellbraun/braun; Maße: 21 X 29. - Trockensiegel,Lochentwertung. Druck: American Bank Note Company, Pittsburgh, Pa. - Eingetragen auf und rückseitig original unterschrieben von Dr. Carl von Linde ( 1842 - 1934), dt. Ingenieur und Industrieller
TAX US$ 1.500 - 3.000 Ausruf: DM 2.800,-

AKTIEBOLAGET KALMAR OCH MÖNSTERAS TÄNDSTICKSFABRIKER
Aktie über Kr. 10.000, ausgestellt auf und sowohl vorderseitig als auch rückseitig originalunterschrieben von Ivar Kreuger, Die Lebensbiographie des Ivar Kreuger gehört in den Kreis der großen Spekulationen der Weltgeschichte, durch den Zusammenbruch seines Konzerns wurde ein weltweiter Börsenkrach und infolge eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Rarität!
TAX US$ 3.500 - 6.000, Ausruf: DM 6.500,-, Zuschlag DM 6.500,-

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Kunst und Commerz

Aktiengesellschaft Komische Oper
Aktie über 100 Gulden österreichischer Währung; Wien, 1. Jänner 1873;
Gründeraktie mit der Originalunterschrift Johann Strauß Sohn (1825 - 1899); linksseitige große Vignette mit Allegorien der Muse.

Komische Oper Johann Strauß Unterschrift Johann Strauss

Johann Strauß war an diesem Theater Gründungsmitglied und gleichzeitig auch Direktor. Die Eröffnung erfolgte 1874 mit dem "Barbier von Sevilla". Nach finanziellen Anfangsproblemen wurde die AG bereits 1978 liquidiert. Das Haus bestand weiter unter dem Namen Ringstraßentheater bis 1881 weiter. Dem Gründungsgremium gehörten u.a. auch Otto Wagner (Jugendstilarchitekt) und Friedrich von Flotow an.
Große Rarität und neben Morse und dem Vanderbilt'schen Dreigenerationenpapier das dritte Highlight unserer Herbstauktion, seit 25 Jahren sind lediglich drei Exemplare der Komischen Oper mit Originalsignatur Johann Strauß Sohn bekannt. Ein Stück wurde in unserem Haus 1991 mit D M 28.000 versteigert, im Frühjahr 2000 erzielte ein zweites Exemplar in Wien DM 110.500 und erreichte Platz drei der Internationalen TOP 15 Listung 2000.

TAX US$ 45.000 - 65.000, Ausruf: DM 90.000,-

 


Dividendenwalzer für Piano-Forte von Johann Strauß, 252.s Werk,
siebenseitige Erstausgabe von 1861, gewidmet den österreichischen Industriellen, Kupferstich mit Abbildungen von Schiffen, Fabriken, Eisenbahn und natürlich Banknoten bzw. Dividenden-Scheine, außerdem das Symbole des Handels, geflügelter Helm und Stab.

Dividendenwalzer

Der berühmte Walzerkönig Johann Strauß Sohn mußte auf Wunsch seines Vaters trotz sich früh zeigender Begabung eine Banklehre absolvieren. Mit Hilfe seiner Mutter erst lernte er Geige spielen und komponieren, so daß er 19jährig sein eigenes Orchester bilden konnte. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die hier angebotene Symbiose von Commerz und Kunst. Äußerst selten!

Ausruf: DM 650,-, Zuschlag DM 650,-


THE CHAPLIN STUDIOS
Certificate # 6 über Shs. 1098,36; 15. April 1920; eingetragen auf und rückseitig im Original unterschrieben von Syd Chaplin, als President vorderseitig original unterschrieben von Charles Chaplin (1889-1977) und original unterschrieben von Thomas Harrington als Secretary.

Chapin Studios Charlie Chaplin Unterschrift Charles Chaplin

Unterschrift Sydney Chaplin Unterschrift Harrington


Charles (Charlie) Spencer Chaplin wurde in London geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und schlug sich unächst mit als Gelegenheitsarbeiter und mit kleinen Bühnenrollen als Schauspieler einer Wandertruppe durch. 1910 ging er nach Amerika und entwickelte hier seine Verkörperung des kleinen Mannes in der Gestalt des "Charlie" mit Bärtchen, Stock und Zylinder. 1914 begann er nun als Filmkomiker in Hollywood; dort errichtete er 1918 sein eigenes Studio Charles Ch. Film Corporation und gründete mit seinem Halbbruder Sydney Chaplin die Aktiengesellschaft The Chaplin Studios, 1919 dann mit Mary Pickford, Douglas Faibanks und W.D. Griffith die United Artist, für die er ab 1923 alle seine Filme drehte.
Caplin differenzierte die groteske Situationskomik der Slapstik-comedies mit Hilfe pantomimischen, mimischen und psychologischen Mitteln zur Tragikkomödie des "kleinen Mannes", des Individualisten und sozial Deklassierten, der nicht nur gegen die Tücke des Objekts, sondern auch gegen die bürgerliche Gesellschaft zu kämpfen hatte.

Mit diesem Zertifikat übertrug Charles Chaplin mehr als die Hälfte des gesamten Gründungskapitals auf seinen Halbbruder Sydney Chaplin, und gab ihm damit die Aktienmehrheit an dem Unternehmen. Der Hintergrund erklärt sich in der Aussage Chaplins in seinem Buch "die Geschichte meines Lebens": "Die Anlage meines Geldes bedeutete für mich ein Problem, denn davon verstand ich wenig, doch Sydney war mit der ganzen Materie vertraut. Er wußte, was Buchwert, Kapitalgewinn, Vorzugs- und gewöhnliche Aktien, Wertpapiere, Industrieobligationen und mündelsichere Papiere sind. Damals gab es günstige Kapitalanlagen in Hülle und Fülle".
Thomas Harrington, langjähriger Sekretär und Freund Chaplins, wird wie folgt beschrieben:" Er war eine sanfte Seele mit rätselhaftem Wesen, von irischer Abstammung, ein Bohemien, der aus der New Yorker East Side stammte. Tom wurde das Sine qua non meines Lebens".
Die Höhe der Shares (Gründungskapital $ 200.000) machen dieses hier offerierte Zertifikat zum Unikat. Das gesamte Aktienbuch wies bei den ersten 10 Exemplaren Unterschriften von Charles Chaplin, auch in Kombination mit Syd Chaplin auf. Die verfügbaren Sammlungsstücke kamen vor 10 Jahren in den Markt und waren in kürzester Zeit in Sammlungen in den USA und Europa verteilt. Das hier angebotene Stück wurde 1990 erstmals bei uns versteigert und kommt nun aus der Sammlung wieder zum Aufruf.Große Rarität!

TAX: US$ 14.000-20.000, Ausruf: DM 28.500,-, Zuschlag DM 28.500,-

 


United Artist Theatre Circuit, Inc.
Certificate über Shs. 100 # TCA 13640, 22. May 1956; eingetragen auf und auf dem Stock-Receipt original unterschrieben von der Schauspielerin Mary Pickford Rogers (1893-1979).

United Artists Unterschrift Pickford Rogers


Mary Pickford mußte nach dem frühen Tod des Vaters im Haushalt mithelfen und zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Nachdem sie einige Jahre mit verschiedenen Wanderbühnen das Land bereist hatte, erhielt sie mit 14 Jahren eine Titelrolle in einem Broadway Musical. David Balaco gab ihr den Künstlernamen und im Alter von 16 Jahren konnte sie D.W. Griffith von ihrem Talent überzeugen. Er verhalf ihr zu einer unvergleichlichen Filmkarriere. Mit viel Geschäftssinn wechselte sie häufig die Studios und erzielte immer höhere Gagen ( 1916 immerhin $ 10.000 wöchentlich). Gleichzeitig wurden ihre Filme von der Mary Pickford Company produziert, um einen höheren Anteil an den Einnahmen zu erzielen. Sie war lange Zeit die populärste Schauspielerin der USA. 1919 gründete Mary Pickford mit Charles Chaplin, W.D. Griffith und Douglas Fairbanks die United Artists Corporation. 1933 zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. 1936 wurde sie Vicepräsidentin der United Artists und im Jahr darauf gründete sie die Mary Pickford Cosmetics Company. 1953 verkauften Mary Pickford und Charles Chaplin als die einzigen Überlebenden der Partnerschaft die United Artists. Sehr selten!

Ausruf: DM 50,-, Zuschlag DM 480,-

 


Flamingo Films, Inc.
Certificate über Shs. 1 # 14; 15. Juni 1933; eingetragen auf und als President original unterschrieben von Buster Keaton ( Joseph Francis, 1896 - 1966) amerikanischer Filmschauspieler und Regisseur.

Flamingo Films Buster Keaton als Venus von Milo Unterschrift Buster Keaton

Keaton, ursprünglich Zirkusartist, kam 1912 zum Film und schuf, als Regisseur und Hauptdarsteller, zahlreicher Komödien des Stummfilms, in denen er mit unerschütterlichem Ernst, als der Mann mit dem gefrorenen Gesicht, der niemals lacht, in der Rolle des immer zerstreut scheinenden Sonderlings, der sich mit der Umwelt und den Tücken der Materie herumzuschlagen hat, groteske Slapstick-Szenen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Filme "Das Bleichgesicht" (1921), "Ben Akiba hat gelogen"(1923), "Sherlock Holmes jr. (1924), "Go West" (B.K., der Cowboy, 1925), "Der Killer von Alabama (1926) sowie "Der General (1926). Nach dem Krieg entstanden Tonfilme wie "Boulevard der Dämmerung"(1950) und "Rampenlicht (1952). 1966 erschienen seine Memoiren "My wonderful world of slapstick".
Seine Filmgesellschaft wurde unter den Gesetzen Floridas 1933 gegründet mit einem Gesamtkapital von $ 10.000, begeben in Shs. zu je $ 100. Zur Gründung zeichnete Buster Keaton 50 Shares, Mashal Neilan 25 Shares und Law Lipton als Secretary (Originalunterschrift ebenfalls auf der Aktie) 25 Shares, begeben in 1ner und 5er Stückelungen. Äusserst selten

TAX US$ 2.500-4.500 Ausruf: DM 4.800,-, Zuschlag DM 4.800,-



 

THE BEACH - CARLISLE VIOLIN COMPANY
Namensaktie über US $ 100,-; Nr 11; Cincinnati; 12. November 1922; Farbe: schwarz, grau, olivgrün; Maße: 21,0X27,5;eingetragen auf Thomas D. Clancy; Gesamtkapital US $ 10.000,-; Originalunterschrift von Farny Wurlitzer;

Beach Carlisle Violion Company / Wurlitzer Wurlitzer Modell 1100 , klare Linien dominieren bei den Modellen nach 1940 Wurlitzer Modell 950, eine Meistercreation des Designers Paul Fuller Unterschrift Farny Wurlitzer

Quelle der Bilder: Christopher Pearce: Vintage Jukeboxes The Hall af Fame, Verlag Apple Press


Rudolph Wurlitzer (geb. in Schilbach Sachsen, 1829) , der Vater von Farny Wurlitzer, wanderte im Alter von 24 Jahren in die USA aus. Drei Jahre später gründete er die Rudolph Wurlitzer Company in Cincinnati, Ohio. R.. Wurlitzer begann zunächst damit, Musikinstrumente von seiner Familie aus Sachsen zu importieren. Später folgte eine eigene Produktion in den USA. 1896 stellte Wurlitzer das erste Münzpiano der Welt vor. Die nächste Errungenschaft von Wurlitzer bestand in Kinoorgeln. Diese gaben erstmals die Möglichkeit, Musik zeitlich synchronisiert mit dem Film abzuspielen. Diese Erfindung löste einen wahren Boom in der Filmindustrie aus, von dem auch Wurlitzer profitierte. Im Jahre 1933 brachte Farny Wurlitzer, der seinen Vater in der Firmenleitung abgelöst hatte, die erste Musikbox der Welt auf den Markt. Da man zunächst testen wollte, ob überhaupt ein Markt für diese Geräte besteht, trug die erste Wurlitzer noch nicht das Firmenlogo. Ende der dreißiger Jahre produzierte Wurlitzer bereits 45.000 Geräte. Im Jahre 1985 wurde die Wurlitzer Jukebox Company von der Nelson Group of Companies aufgekauft. Trotz der Übernahme ist die Firma Wurlitzer ihren Prinzipien treu geblieben, immer neue Techniken in die Unterhaltungsindustrie einzubringen, und brachte 1989 die erste CD - Musikbox auf den Markt.
VF kleiner Einriß unten rechts, kleinster Einriß oben links. Bisher nur dieses Exemplar bekannt ! Rarität!

TAX: US$ 2.700 - 4.000, Ausruf: DM 5.700,-, Zuschlag DM 5.700,-

 

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Kleine Vorschau aus dem Gesamtangebot, eingeteilt nach Branchen


Banken, u.a.


Deutschland: Frankfurter Bank, Gründeraktie von 1856

Frankfurter Bank Gründer

Neusser Spar- und Bauverein von 1909, Pommersche Ritterschaftliche Privat-Bank zu Stettin, Gründeraktie von 1856, Württembergische Notenbank (Württembergische Bank), erste Notenbank Schwabens von 1871. _ Belgien: Comptoir Ryckaert, Gründeraktie von 1900._ Frankreich: Credit Vinicole S A, Gründeraktie von 1890. _ Spanien: Banco Nacionale de S. Carlos, Gründeraktie 1872. _ - Amerika: Bank of the United States of America von 1838, Originalunterschrift Nicolaus Biddle, Wells Fargo and Company von 1870.
Ausruf: DM 8.500,-, Zuschlag DM 8.500,-

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Versicherungen, u.a.


Deutschland: Absolute Rarität: Fünfte Assecuranz Kompagnie, 1779 gegründet, 1788, 1798 und 1808 erneuert; Hamburg, 1808

Fünfte Assecuranz Kompagnie

Ausruf: DM 19.000,-, Zuschlag DM 19.000,-

 

Allgemeine Württembergische Privat Wittwen und Waisen Pensions-Anstalt Gründeraktie von 1855, ausgegeben in Stuttgart.

Wittwen und Waisen Pensions Anstalt

Ausruf: DM 12.000,-, Zuschlag DM 13.000,-

Berlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft, Gründeraktie von 1836; Württembergische Schiffahrts-Assecuranz-Gesellschaft, Gründeraktie von 1837; Erneuerte Fluss-Versicherungs-Gesellschaft in Hamburg, Gründeraktie von 1843; Aachener Rückversicherungs-Gesellschaft, Gründeraktie von 1853

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Bau- und Terraingesellschaften, u.a.

Actien-Bauverein Passage, Gründeraktie, Berlin 1870 und die grüne Ausgabe von 1889; Gladbacher Actien-Bau-Gesellschaft von 1870; Röthig's Terraingesellschaft, Leipzig 1913; Tempelhofer Feld Aktien-Gesellschaft für Grundstücksverwertung, Berlin 1911; Terrain-Aktiengesellschaft Park Witzleben in Charlottenburg, Berlin 1899; Zehlendorf-Klein Machnower Terrain-Actiengesellschaft, Berlin, 1903;

Terraingesellschaft Neu Westend Actiengesellschaft, München 1900

Terraingesellschaft Neu Westend

Ausruf: DM 580,-, Zuschlag DM 5.80,-

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Steine, Erden, Baumaterialien u.a.

Danziger Glashütte von 1922; Sandsteinbruchbetrieb Franz Ritterath Actien-Gesellschaft Trier von 1897,

Wusterwitz-Rathenower-Ziegelei, Actiengesellschaft, Gründeraktie, Berlin 1873.

Wusterwitz Rathenower Ziegelei

Ausruf: DM 2.500,-, Zuschlag DM 2.900,-

Oesterreich: Leitmeritzer Aktiengesellschaft für Kalk und Ziegelbrennerei von 1882. _ Polen: Fabrka Porcelany i Wyrobow von 1920.

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Bergbau, u.a.

Actien Gesellschaft für Bergbau, Blei und Zink-Fabrication zu Stolberg und in Westphalen, Gründeraktie von 1854; Basalt- und Bergbau-Actien-Gesellschaft Giessen, Gründeraktie von 1874; Bergbau-Aktiengesellschaft Constantin der Grosse, Aktie über DM 100 von 1955; Bergbau-Actien-Gesellschaft "Neu-Duisburg, Prior.-Obligation von 1860 (mit D. Morian Signatur im Original); Bergwerks-Gesellschaft Georg von Giesche'sche Erben, Anteil von 1919; Bonner Bergwerks- und Hütten-Verein, Gründeraktie von 1854;
Gewerkschaftskuxe, u.a. Eisen und Kupfererz Bergwerk Wasserquelle, Siegen 1875; Gewerkschaft Helmuth, Frankfurt 1901; Hessen, Gießen 1900; Kali-Bohrges. Alfeld, Hannover 1898; Vereinigte Klosterbusch, Herbede-Ruhr 1930;Eiber bei Steele 1882, Haus Aden Fortsetzung 1920; Deutscher Kronprinz, Recklinghausen 1880; Dorsten 1922 und 1907; Vereinigte Engelsburg, Bochum 1880; _ Harpener Bergbau Actien-Gesellschaft, Dortmund, 1858 (Blankett); Mansfelder AG für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben 1939; Phönix AG für Braunkohlenverwertung, Berlin 1911; Reußische Braunkohlenaktiengesellschaft, Gera von 1923; Schlesische Actien-Gesellschaft für Bergbau und Zinkhüttenbetrieb, Gründeraktie von 1853;

Steinkohlenbergwerk König Ludwig (Bild), Recklinghausen 1872;

Steinkohlenbergwerk König Ludwig

Ausruf: DM 9.500,-, Zuschlag DM 12.000,-

 

Steinkohlenbergwerk Deutscher Kaiser Hamborn., Blankett;

Steinkohlenbwerk Deutscher Kaiser

Ausruf: DM 14.500,-, Zuschlag DM 14.500,-

Steinkohlenbergwerk Matthias Stinnes Aktiengesellschaft, Essen 1952; Tarnowitzer Actien-Gesellschaft für Bergbau und Eisenhüttenbetrieb, Gründeraktie von 1858; Zeche Deutschland, Hasslinghausen 1903.

Belgien: Societe Anonyme John Cockerill a Seraing & a Liege von 1846; Spanien: Compania de Minas Hierro del Petroso Bajo la Avocacion de St. Jose von 1833.

 

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Metallgesellschaften, Maschinenbau, Schiffsbau,
Automobil- und Flugzeugbau, Feinmechanik u.a.

Actien-Gesellschaft für Zink-Industrie vormals Wilhelm Grillo, Oberhausen, Gründeraktie von 1894, Originalsignaturen Julius und August Grillo; Actien-Maschinenfabrik Kyffhäuserhütte, Artern von 1904; Bremer Vulkan, Gründeraktie von 1893; Buderus'sche Eisenwerke Rheinweserhütte, Gründeraktie von 1884; Carl Hamel, Aktiengesellschaft Schönau bei Chemnitz, Gründeraktie von 1908 und weitere Emissionen; Deutsche Babcock & Wilcox Dampfkessel-Werke Actien-Gesellschaft von 1916; Deutsch-Oesterreichische Mannesmannröhren Werke, Gründeraktie von 1890, Originalsignatur Max Mannesmann; Dortmunder Werkzeugmaschinen-Fabrik Wagner & Co., Dortmund, 23. November 1885 (Blankett); Duisburger Maschinenbau-Actien-Gesellschaft, Gründeraktie von 1872; Eisenwerks-Gesellschaft Billigheim, Aktie über Gulden 500 von 1836; Grafenberger Gußstahlfabrik zu Düsseldorf, Gründeraktie von 1884; Königsberger Maschinenfabrik Actiengesellschaft, Gründeraktie von 1896; Friedr. Krupp AG, Essen/Dortmund 1992; Märkisch-Schles. Maschinenbau- und Hütten-Actien-Gesellschaft, Gründeraktie von 1871; Mecklenburgische Maschinen- und Wagenbau-Actien-Gesellschaft, Güstrow in Mecklenburg-Schwerin, Gründeraktie vom August 1882; Norddeutsche Union Werke, Werft, Maschinen u. Waggonbau-A.G. von 1922; Rasselsteiner Eisenwerks-Gesellschaft, Gründeraktie von 1873; Robert Bosch, Anleihen von 1926; Stahlwerke Oeking Aktiengesellschaft in Düsseldorf, Gründeraktie von 1907; Vetschau-Weissagker Landwirtschaftliche Maschinenfabrik und Eisengießerei Aktiengesellschaft A. Lehnigk, Gründeraktie von 1903;

Frankreich: Societe des Moteurs Lenoir, Gründeraktie der 1. Gasmotorenfabrik der Welt

Societe des Moteurs Lenoir

Ausruf: DM 14.500,-, Zuschlag DM 14.500,-

Spanien: Compania Singer von 1921 etc.


Automobilbau:

Adam Opel AG von 1941, Aktie über RM 10.000,-;

Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik AG in Mannheim von 1909

Benz und Cie

Ausruf: DM 13.500,-

Rheinische Automobil- und Motorenfabrik Aktiengesellschaft in Mannheim von 1912;

England: The Mercedes Company Ltd, Sammelzertifikat über 5 Aktien von 1904; Italien: FIAT, Sammelzertifikat über fünf Aktien von 1956;

 

Spanien: La Hispano Suiza Fabrica de Automoviles, Gründeraktie nebst allen weiteren Emissionen von 1904 - 1940;

La Hispano Suiza Fabrica de Automoviles

Zuschlag DM 8.500,-

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Elektrizitätswerke, u.a.

Berliner Licht und Kraft von 1961, Concordia Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Dortmund von 1934, Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vormals Schuckert & Co. in Nürnberg von 1893, 1899 und 1907; Elektrizitäts-Lieferungs-Gesellschaft von 1900, 1909, 1911, 1912, 1922 und 1923;

Siemens & Halske Gründeraktie von 1897, weitere Emissionen von 1898, 1899, 1919 und 1920, Aktienentwurf: L. Sütterlin

Siemens und Halske

Ausruf: DM 3.000,-, Zuschlag DM 3.400,-

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Chemie u.a.

Cewe Color Oldenburg von 1992,Chemische Fabrik von Märklin et Comp in Freudenstadt auf dem Schwarzwald von 1831,Deutsche Linoleum-Werke Aktiengesellschaft Berlin von 1933, Deutsche Solvay-Werke Actien-Gesellschaft zu Bernburg von 1909; Dynamit Nobel Aktiengesellschaft Troisdorf von 1963;

Württembergische Actien-Gesellschaft für Fabrikation von Leim und Düngemitteln, Reutlingen, 1859

Fabrication von Leim

Ausruf: DM 14.000,-, Zuschlag DM 15.500,-

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Textilfabriken u.a.

Baulwollspinnerei Gronau im Kirchspiel Epe bei Gronau i.W., Gründeraktie von 1891;Mechanische Baumwoll-Spinnerei und Weberei in Augsburg von 1896, Ravensberger Spinnerei von 1856 und aus Frankreich

SOCIETE ETABLIE POUR L'EXPLOITATION DE L'ANCIENNE MANUFACTURE ROYALE
DE DRAPS FINS D'ABBEVILLE
Gründeraktie von 1855; Originalunterschrift: J. Randoing, 1 X als Garant, 1X unter der handschriftl. Übertragung der Aktie! Seit mehr als 15 Jahren sind nur drei Exemplare bekannt, eines davon hängt im Textilmuseum von Abbeville. Rarität!

Draps Fins d Abbeville

Ausruf: DM 14.000,-, Zuschlag DM 14.000,-

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Druck und Papierindustrie, Verlagsgesellschaften u.a.

Freiberger Papierfabrik, Gründeraktie von 1889, Lockwitzer Papierfabrik, Gründeraktie von 1873; Thode'sche Papierfabrik Aktiengesellschaft Hainsberg, Gründeraktie von 1872, und aus Frankreich

"Home Dekor" Part Fondateur von 1898, gestaltet von Tanango, Druck: Imprimerie Camis, Paris. Rarität!

Home Dekor

Ausruf: DM 8.000,-, Zuschlag DM 8.000,-

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Wasser, Bäder, Heilanstalten

großesAngebot durch Sammlungsauflösung, national und international u.a. Deutsche Wasserwerke Actien-Gesellschaft Berlin, Gründeraktie von 1894, Bäderhotel Aktiengesellschaft Frankfurt Aktie von 1923; Aktiengesellschaft Bad Homburg Aktie 1918; Gesellschaft zum Betrieb der cur-etablissements in den Badeorten Wiesbaden & Ems Ligitimations-Schein für eine Aktie über Gulden südd. Währung 100,-; #19159; Wiesbaden, den 1. November 1872;

Freizeit, Theater, Hotel, Film, Konzert, Vereine und Zoologische Gärten, u.a.

Zoologischer Garten in Frankfurt a/M, Gründeraktie, begeben in Frankfurt am 1. Mai 1858;

Zoologischer Garten Frankfurt Gründeraktie

Ausruf: DM 16.000,-, Zuschlag DM 28.000,-

 

Neue Zoologische Gesellschaft Frankfurt a/M, Prioritäts-Obligation über Mark 300, Frankfurt, 31. October 1874;

Neue Zoologische Gelsellschaft Frankfurt Obligation

Ausruf: DM 11.000,-, Zuschlag DM 25.000,-

weitere Zoologische Gärten aus Dresden, Hamburg, Berlin, Antwerpen, Gent und Paris/Bologna und Portugal.

 

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Holzindustrie, Möbel und Musikwerke, u.a.

"Renaissance" Actien-Gesellschaft für Holzarchitektur und Möbel-Fabrikation, Gründeraktie, Berlin 1872; Deutsche Schiffseinrichtungen Hamburg von 1923;

Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft

Deutsche Schiffszimmerer Genossenschaft

Ausruf: DM 1.200,-, Zuschlag DM 1.200,-

Österreich: Erste Oesterreichische Thüren-, Fenster u. Fußboden-Fabriks-Gesellschaft, Gründeraktie, Wien, 1865.

 

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Brauereien, Mälzereien, Getränkeindustrie u.a.

Actien-Brauerei Neustadt-Magdeburg, Gründeraktie von 1872; Aktienbrauerei zum Löwenbräu in München vom Januar 1922, Erste Pilsener Aktien-Brauerei in Pilsen vom Jänner 1927 und die

Vereinsbrauerei Berliner Gastwirthe zu Berlin, Actien-Gesellschaft von 1873, Gründeraktie der heutiger Berliner Kindl.

Berliner  Kindl

Ausruf: DM 12.000,-, Zuschlag DM 12.000,-

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Zucker-, Genuß- und Nahrungsmittel, u.a.

Theilnehmer der Zuckersiederei zur Krone # 320 über 500 Reichsthaler Preuß. Courant, Königsberg, 10 August 1810! Diese älteste deutsche Aktie der Zuckerindustrie wurde 1980 erstmals versteigert, wurde 1988 nochmals versteigert, wechselte den Besitzer und kommt nun aus dieser Sammlung nach 12 Jahren wieder zum Aufruf. Bis heute ein Unikat!

Zuckerraffinerie zu Braunschweig Gründeraktie # 2 Fol , Braunschweig, 1. Juni 1859, Rarität,

Actien-Zuckerfabrik Watenstedt, Aktie # 34, Watenstedt, 14. September 1892, erstmals angeboten, lediglich eine weitere befindet sich in einer Sammlung;

Actien Zucker Waterstedt

Ausruf: DM 6.500,-, Zuschlag DM 7.800,-

Actien-Zucker-Fabrik Wierthe, Gründeraktie # 171, Wierthe, 1. Juli 1867, Rarität! Berliner Cichorien-Fabrik Actien-Gesellschaft, Gründeraktie von 1871;

 

Berliner Brod-Fabrik Actien-Gesellschaft, Gründeraktie # 502 von 1858 über 200 Thaler Pr. Crt., Unikat, nur dieses eine Exemplar seit mehr als 15 Jahren bekannt.

Berliner Brod-Fabrik

Ausruf: DM 16.000,-, Zuschlag DM 19.000,-

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